Gedränge am Futterhaus

Der Frühling macht Pause und ein aus meiner Sicht absolut entbehrlicher Kaltluftzustrom aus Norden lässt die Temperaturen ins Bodenlose fallen. Plötzlich liegt eine geschlossene Schneedecke und nach einer kalten Nacht und frostiger Tageshöchsttemperatur von -6°C  muss die Vogelschar in Garten und Umgebung kräftig Energie tanken.

So viel Betrieb war den gesamten Winter über nicht gewesen!

Vor allem Stare bevölkern die Futterstelle. Die hatten sich nach ihrer Rückkehr aus dem Süden bestimmt auch etwas frühlingshafteres Wetter vorgestellt. Wie viele Stare mögen wohl gleichzeitig in ein einzelnes Futterhaus passen? Schwer zu schätzen, aber 8 bis 10 stecken bei diesem Rekordversuch mindestens drin:

Stare drängeln am Futterhaus
Stare drängeln am Futterhaus

Unmöglich, dieses Gewusel auszuzählen.

Die kleine Blaumeise hat bei dem Gewimmel großer Vögel keine Chance und muss im Hintergrund auf ihre Chance warten. Zum Glück gibt es noch einen Meisenknödel. (Die gelben Blütentupfer im Hintergrund stammen übrigens von einer Zaubernuss)

Feldsperlinge, Grün- und Buchfinken haben ein deutlich besseres Benehmen und zeigen wie man sich gesittet am Futterhaus benimmt. Rotkehlchen, Finken und Spatzen beköstigen sich am Boden an den Resten, welche die Stare eine Etage weiter oben fallen lassen.

Nun sind die Futterhäuser leergefressen und man sieht sich nach alternativen Futterquellen um. Da ist sich ein Star auch nicht zu schade, einen Meisenknödel zu kosten.

Gedränge am Futterhaus
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