Wald-Läusekraut

Wissenschaftlicher Name: Pedicularis sylvatica

Familie: Sommerwurzgewächse Orobanchaceae

Das Wald-Läusekraut ist eine zweijährige Pflanze mit Wuchshöhen von 10 bis 20cm.

Es wächst mit mehreren unverzweigten Stängeln, seine rosaroten Blüten zeigen sich von Juni bis Juli.

Die eher unscheinbare Pflanze ist in Borstgrasrasen, mageren feuchten Wiesen oder Flachmooren zu Hause und meidet kalkhaltige Böden.

Alle Pflanzenteile insbesondere die Samen enthalten Aucubin und sind giftig.

Ein Absud der Pflanze wurde früher gegen Läuse und anderes Ungeziefer verwendet.

Verbreitung

Weltweit gibt es etwa 600 Arten, welche auf die Nordhalbkugel beschränkt sind. [1]

Das Wald-Läusekraut ist nur in Europa beheimatet.

In Deutschland wächst außer den Arten der alpinen Region noch das Sumpf-Läusekraut Pedicularis palustris.

Wurzel-Halbschmarotzer

Läusekräuter sind Halbschmarotzer, welche die Wurzeln ihrer Wirtspflanzen anzapfen und sich so zusätzlich Wasser und Nährstoffe beschaffen. Allerdings betreiben sie weiterhin selbst Photosynthese und stellen ihre benötigten Nährstoffe auch selbständig her, daher der Begriff Halbschmarotzer.

Gefährdung

Das Wald-Läusekraut verzeichnet einen starken Bestandsrückgang und ist durch Brachliegen, Düngen oder Entwässern von Feuchtwiesen und deren Nutzung als Weiden oder Ackerfläche gefährdet.

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Quellen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Läusekräuter