Zaubernuss-Hybride

Wissenschaftlicher Name: Hamamelis × intermedia

Familie: Zaubernussgewächse Hamamelidaceae

Die Gattung der Zaubernüsse Hamamelis umfasst nur 5 Arten, davon kommen drei Arten in Nordamerika vor und zwei weitere in Ostasien.

Von den zwei asiatischen Arten Japanische Zaubernuss Hamamelis japonica und Chinesische Zaubernuss Hamamelis mollis gibt es einen Hybriden: Hamamelis × intermedia (Hamamelis japonica × Hamamelis mollis). Die Namen lügen nicht, die beiden Zaubernussarten stammen ursprünglich aus Japan, bzw. China.

Der Strauch erreicht zwar nur Wuchshöhen von 3 bis 5 Metern, wächst dafür aber sehr sparrig und breit. Wegen seines Platzbedarfs und damit er besser zur Geltung kommt, sollte er als Solitär gepflanzt werden.

Es gibt viele verschiedenen Zuchtformen, welche z.B. unterschiedliche Blütenfarben von gelb bis rot aufweisen. Die Blüten tragen die für die Gattung charakteristischen langen schmalen Kronblätter, die immer etwas zerknittert aussehen. Das Besondere ist der frühe Blühtermin im Winter. Die Blüten auf den Fotos wurden im heimischen Garten zwischen Januar und März aufgenommen, deswegen kann da schon mal Schnee mit im Bild sein. So hat man schon im Spätwinter, bzw. Vorfrühling nicht nur Schneeglöckchen und Krokusse auf der Wiese, sondern auch blühende Sträucher. Die Blüten bleiben auch eine ganze Weile stehen und erfreuen über mehrere Wochen. Im Herbst gibt es dann Farbe satt, wenn die Blätter ihre Herbstfärbung bekommen.

Der Strauch ist pflegeleicht, der Boden an seinem sonnigen oder halbschattigen Standort sollte nur nicht austrocknen können.

Siehe auch Virginische Zaubernuss Hamamelis virginia

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