Winterwanderung an der Großen Striegis

Ausgangspunkt unserer Winterwanderung ist der Wanderparkplatz in der Nähe des Sportplatzes in Berbersdorf.

Der Weg führte durch tiefen Schnee, ist ja die letzten Wochen genug von dem weißen Zeug runtergekommen. Zum Glück war vor uns schon jemand durch den Schnee gestampft und hatte einen schmalen Pfad getreten. Ansonsten hatten sich in den letzten Tagen nur ein paar Wildschweine hierher verirrt. Man konnte mehrere freigewühlte Stellen finden, wo die Graukittel unterm Schnee nach Fressbarem gesucht haben.

Die frostigen Temperaturen der letzten Tage haben das Striegiswasser zu interessanten Eisvariationen geformt, weite Teile der Wasserfläche waren zugefroren. (siehe auch den Beitrag „Eisgebilde im Schwarzwassertal„, die Schwarze Pockau bleibt beim Formen von Wasser zu Eis ungeschlagen)

Es ging unter Autobahnbrücke hindurch, hoch zur Entenschnabel-Aussicht, wieder ins Tal und am anderen Ufer zurück, vorbei an der Striegistaler-Zwerge-Bank.

Nach 5 Kilometern – gefühlt waren es durch den Tiefschnee etwa 10 – ist man wieder am Parkplatz in Berbersdorf. Der blaue Himmel und der Sonnenschein waren aber Entschädigung genug.

Einkehrmöglichkeiten gibt es im Gasthaus Kalklöcher im Tal der Kleinen Striegis.

Große Striegis

Die Große Striegis ist ein Nebenfluss der Freiberger Mulde. Ihr Quellgebiet liegt bei Langenau. In den naturnahen Mischwäldern an den Talhängen im heutigen Wandergebiet sind die Vorkommen des Leberblümchens und des Seidelbastes erwähnenswert, welche heute noch unter tiefem Schnee vergraben waren. Ein paar Wochen Geduld sind notwendig.

 Osterspaziergang an der Großen und Kleinen Striegis bei Berbersdorf

Entenschnabel

Was hat es mit diesem Entenschnabel auf sich?

Ein wenig Phantasie und ein Blick auf die Karte südlich der A4-Autobahnbrücke verraten es: Die Striegis fließt eine großzügige Schleife und der Entenschnabel ist fertig.

Karte

 

Winterwanderung an der Großen Striegis
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