Panning

Diese Fototechnik heißt Mitziehen oder neudeutsch Panning: Die Kamera folgt einem bewegten Objekt – das wird scharf aufgenommen – und der Motivhintergrund verschwimmt durch die Bewegungsunschärfe.

Man benötigt eine gewisse Belichtungszeit und ein entsprechend schnelles Motiv. Die Belichtungszeit betrug hier 1/125s bei 300mm Brennweite. Ich hatte freilich erwartet, dass der Hintergrund und der graue Jäger unscharf sind. Aber es hat erstaunlich gut geklappt! Normalerweise sind die 300mm Brennweite bei schlechtem Licht schon genug Herausforderung.

Je länger die Belichtungszeit ist, desto stärker wird der Bewegungseffekt sein. Aber die Kamera so lange exakt mitzuführen wird natürlich immer schwieriger. Am besten man zieht die Kamera ein Stück mit, synchronisiert sie sozusagen schon mit der Bewegung des Motivs und drückt dann erst den Auslöser.

Das Foto vermittelt eine gewisse Dynamik und der Betrachter sieht auch wirklich, dass das Tier sich in Bewegung befand. Sicher auch ein guter Effekt für Fotos von Sportlern oder Fahrzeugen.

Laufender Wolf
Laufender Wolf

Hier derselbe Wolf, er steht zwar sehr artig in der Gegend, aber das Foto ist auch deutlich langweiliger gelungen.

Stehender Wolf
Stehender Wolf

Falls sich die Frage stellt: Ich stand keinem Wolf vis-a-vis, die Fotos wurden in einem Wildgehege aufgenommen.

Wolf und Bewegungsunschärfe